Red Dot Young Professionals Application Day



Red Dot schiebt die Karriere an: 50 kostenfreie Teilnahmeplätze für den Design-Award

In jedem Wettbewerbsjahr vergibt Red Dot 50 kostenfreie Anmeldungen an Nachwuchs-Designer. Der sogenannte „Red Dot Young Professionals Application Day“ ist bei jungen Talenten sehr beliebt. Durch ihn erhalten junge Kreative im Red Dot Award: Product Design die Chance, sich mit etablierten Gestaltungsgrößen aus aller Welt zu messen. Die Teilnahmephase für 2014 ist bereits in vollem Gange und am 11. Dezember 2013 können sich Karrierestarter 24 Stunden lang über die Red Dot-Website bewerben.
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Der „Red Dot Young Professionals Application Day“ wurde aus der Idee geboren, auch denjenigen Produktdesignern, die erst seit Kurzem ihre Leistungen anbieten, eine Teilnahme am weltweit renommierten Red Dot Award: Product Design zu ermöglichen. Das Ziel der Förderung besteht darin, dem kreativen Nachwuchs zu einem gelungenen Start in die Designwelt zu verhelfen und aufstrebenden Gestaltern den Zugang zur Industrie zu erleichtern.

Berufsanfänger können sich innerhalb des Wettbewerbs mit etablierten und renommierten Produktgestaltern sowie internationalen Herstellern messen, denn: Junge Menschen haben oftmals besonders innovative Ideen und bringen hervorragende Kreationen hervor. Die Auszeichnung mit dem Red Dot baut das Vertrauen potentieller Arbeitgeber auf und bietet schon in frühen Berufsjahren die Möglichkeit, große Erfolge zu kommunizieren.

2013 ergriffen mehrere Hundert kreative Köpfe aus 30 Ländern ihre Chance und bewarben sich innerhalb von 24 Stunden um die 50 kostenfreien Anmeldeplätze. Neun von ihnen überzeugten die Jury mit der hohen Designqualität ihrer Produkte. Bernhard Elsaesser, der sich als zweiter Young Professional in der Geschichte des Red Dot die Höchstauszeichnung des Wettbewerbs sicherte, erhielt den Red Dot: Best of the Best für die Vase „The attitude of the definite - the square”.
Zusätzlich zu der kostenfreien Teilnahme am Wettbewerb werden die Nachwuchsgestalter im Falle einer Auszeichnung mit umfangreichen Maßnahmen unterstützt: Die Nutzung des Sieger-Labels für das prämierte Produkt, dessen Präsentation im Red Dot Design Museum und in der Online-Ausstellung sind die Privilegien. Zudem werden die Sieger im Red Dot Design Yearbook, dem Standardwerk für zeitgenössische Gestaltung,vorgestellt.

Dieses Jahr findet der Young Professionals Application Day am 11.Dezember 2013 statt: Dann haben Designer, deren akademischer Abschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, 24 Stunden lang die Möglichkeit, sich über die Red Dot-Website für eine der kostenfreien Anmeldungen zu bewerben. Die Teilnehmer der Nachwuchsförderung werden per Losverfahren ermittelt.


JUNG & SCHÖN I Immobilienwettbewerb München





„Bewusstsein für qualitätsvolle Architektur schärfen“, das haben sich die Auslober des JSH-Awards auf die Fahnen geschrieben. Auch in diesem Jahr rufen sie wieder Architekten, Bauträger und Investoren auf, unter dem Motto „Jung, schön und noch zu haben“ mit den „besten Immobiliens Münchens“ an ihrem Wettbewerb teilzunehmen.

Hochkarätige Architekturkenner küren ein Mal im Jahr die besten Immobilien aus München und den angrenzenden Landkreisen: Beurteilt werden die architektonische Qualität, die Qualität in Bezug auf den Energiestandard und die Nachhaltigkeit sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis der Objekte. Gekürt werden Bauherr und Architekt für ihre gemeinsame Leistung. Bedingung für die Teilnahme ist unter anderem, dass die Projekte zum Zeitpunkt der Beurteilung über freie Kauf- oder Mietflächen verfügen und nicht älter als fünf Jahre sind.



Noch bis zum 12. Oktober können Projekte, die nicht älter als fünf Jahre sind und in München oder in den angrenzenden Landkreisen stehen, eingereicht werden. Außerdem sollten die Objekte zum Zeitpunkt ihrer Einreichung über freie Kauf- und Mietflächen verfügen.

Zum Thema: Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen unter www.real-estate-selected.com


Höchster Holzturm der Welt



Auf dem Pyramidenkogel in Keutschach im österreichischen Bundesland Kärnten steht bislang ein 54 Meter hoher Aussichts- und Fernsehturm aus Stahlbeton von 1968. Der soll nun durch den höchsten Holzturm der Welt ersetzt werden. Gestern berichtete standard.at, dass sich der Gemeinderat nach jahrelangem Streit auf den Bau geeinigt habe.



Errichtet werden soll allerdings eine „Sparvariante“ des Projekts „Pyramidenkogel NEU“. Gespart wurde an der Höhe des Turms; auch soll ein Café auf der Turmspitze nur realisiert werden, wenn dafür Mittel bereitstehen. Ob der Titel des „höchsten Holzturms“ auch mit der abgespeckten Variante erreicht wird, wurde nicht mitgeteilt.



Der Entwurf stammt von dem Klagenfurter Architekturbüro Klaura & Kaden. Die Architekten beschreiben das (ursprüngliche) Projekt so: „Der Turm besteht aus 18 mächtigen, elliptisch angeordneten Holzstützen, die sich in den Himmel schrauben. Der Spirale schmiegt sich die neue Aussichtstreppe an, über die der Besucher den 360°-Rundblick auf der Aussichtsplattform erreicht – alternativ auch mit Lift. Oben kann man sich in 70 Metern Höhe im Turmcafé stärken. Einen besonderen Kick bietet die höchste Rutsche Europas, die aus 66,50 Metern Höhe in die Tiefe geht.“

Zukunftsmodelle I Ausstellung in München



Seit 2001 organisiert die Stadt München jährlich eine Ausstellung zu Planungen und Ideen für München. Ging es in den letzten Jahren speziell um Wohnorte oder die Münchner Innenstadt, werden in diesem Jahr Fragen zu den weiteren Themenbereichen wie Mobilität, Ökologie, Zusammenleben, Siedlungsentwicklung, Arbeiten, Wissen, Kreativität und Freizeit erörtert.



Die Ausstellung München: Zukunftsmodelle zeigt aktuelle Ideen, Planungen und Projekte der Münchner Stadtentwicklung und Stadtplanung, die exemplarisch für einen der oben genannten Themenbereiche stehen. Sie sollen ein Bild der unterschiedlichen Lösungsansätze und Herangehensweisen zeichnen.

Termin: 15. Januar bis 26. Februar 2009, täglich von 11-19 Uhr Ort: Rathausgalerie, Marienplatz 8, 80331 München

Zum Thema:
www.zukunft-findet-stadt.de

Schachtelhecken und Hügelgebäude I NEUE STADT IN KOREA



Nach dem Erfolg im spanischen Rioja (BauNetz-Meldung vom 24. September 2008) konnte das Rotterdamer Büro MVRDV am 3. Dezember 2008 einen erneuten Wettbewerbsgewinn in Sachen „Neue Stadt“ vermelden: Die Holländer haben den Gwanggyo City Centre-Wettbewerb in Südkorea gewonnen. Das gaben das Daewoo-Konsortium und die Stadtverwaltung von Gwanggyo bekannt.



MVRDV lieferten einen Entwurf für ein dicht bebautes Stadtzentrum für die Neue Stadt Gwanggyo, 35 km südlich der koreanischen Hauptstadt Seoul. Die Pläne bestehen aus eine Reihe von „überwucherten Hügelgebäuden“ mit breitem Nutzungsmix. Die Gebäude „zielen auf eine hohe städtische Dichte“ und sollen die weitere bauliche Entwicklung der umliegenden Gebiete rund um dieses so genannte „Kraftzentrum“, eines der zwei geplanten Zentren der neuen Stadt,  „ermutigen“.

Mit der Strategie der „Kraftzentren“ verfolgt die Stadtplanung in Südkorea seit Beginn des Jahrtausends die Schaffung von „lokalen Knoten“, die aus einer konzentrierten Mischung von öffentlichen Funktionen, Einzelhandel, Kultur, Wohnen, Büros und Freizeiteinrichtungen bestehen. Das Gwanggyo-Kraftzentrum soll 200.000 Quadratmeter Wohnungen, 48.000 Quadratmeter Büros, 200.000 Mix aus Kultur, Handel Freizeit und Bildung sowie 200.000 Quadratmeter Parken aufnehmen.

Um die unterschiedlichen Entstehungsphasen und verschiedenen Größen dieser Nutzungen zu ermöglichen, sind alle Elemente ringförmig ausgebildet. Durch das „Herausdrücken“ dieser Ringe entstehen für jede Nutzung Terrassen für das Leben unter freiem Himmel. Die Dachflächen dieser „Hügel“ und die Terrassen sind mit „Schachtelhecken“ bepflanzt, die einen starken, wiedererkennbaren und zusammengehörenden Park schaffen. Dieser vertikale Park fördert Klimatisierung und Belüftung und hilft so, Energie und Wasser zu sparen.

Das Grundstück ist von einem schönen See und bewaldeten Hügeln umgeben. Diese Grünqualitäten werden durch die Ausbildung von Parks auf den Dachflächen der Bebauung in das Projekt hineingeholt. Das „Verschieben“ der Decken schafft im Gegenzug in den ausgesparten Kernen große Atriumhöfe. Diese dienen als Lobbies für Wohnungen und Büros, als Plazas für Einkaufszentren und als Eingangshallen für Museums- und Freizeitnutzungen. In jedem der Türme sorgen Lufträume für Belichtung und Belüftung der Atrien und schaffen halböffentliche Bereiche. In den untere geschossen sind die Atrien durch eine Reihe von öffentlichen Räumen auf verschiedenen Etagen miteinander verbunden.

Die Pläne werden jetzt von den Behörden geprüft und auf ihre Machbarkeit hin untersucht. Die komplette neue Stadt für 77.000 Einwohner soll energetisch autark sein. Die Fertigstellung ist für 2011 vorgesehen.

Stella di Castello - Schloss I Wettbewerb in Berlin entschieden



Am 28. November 2008 wurde in Berlin das Ergebnis des wichtigsten und umstrittensten Architekturwettbwerbs dieses Jahres bekannt gegeben: des Verfahrens für das Berliner Humboldt-Forum mit den Fassaden des Stadtschlosses. Mit dem Ergebnis hatte im Vorfeld niemand gerechnet: Die Jury hat sich einstimmig auf einen ersten Preisträger geeinigt!



Den Wettbewerb gewonnen hat der italienische Architekt Francesco Stella aus Vicenza, der als Rossi-Schüler gilt. Er erhielt den Preis dem Vernehmen nach hauptsächlich für seinen sensiblen Umgang mit der Ostfassade, die ja modern gestaltet werden durfte. Dort soll ein „Belvedere“ entstehen. Stella hält also die Vorgaben des Bundestages ein, drei Barockfassaden und den Schlüterhof als Kopie zu errichten. Auch werden drei Portale strukturell rekonstruiert.

Um die Alleinstellung des ersten Preisträgers zu betonen, hat die Jury keinen zweiten Preis vergeben, dafür vier dritte. Diese dritten Preisträger sind Hans Kollhoff, Jan Kleihues, Christoph Mäckler sowie Eccheli e Campagnola aus Verona. Außerdem gab es zwei Ankäufe für nps Tchoban Voss und Reimar Herbst (beide Berlin). Auch diese haben die Bundestags-Vorgaben eingehalten.

Alle Arbeiten, die dies nicht getan haben, hat die Jury in einer „Sondergruppe“ behandelt. Aus dieser Gruppe bekam das Berliner Büro Kuehn Malvezzi einen Sonderpreis.

Der Juryvorsitzende Vittorio Magnago Lampugnani berichtete der Presse: „Die Diskussion war nicht einfach, wir haben uns gestritten, wie zu erwarten war, aber konstruktiv gestritten.  Die Fronten, die es natürlich gab, verliefen nicht wie befürchtet zwischen Sach- und Fachpreisrichtern, also zwischen Politikern und Architekten, sondern sie waren komplizierter... Jedenfalls war die Jury extrem produktiv, stellenweise vergnüglich und sehr lehrreich. Das Ergebnis ist kein Kompromiss, sondern ein schönes, starkes, mutiges Projekt, das die historische Tradition, aber auch eine etwas frechere, modernere, spannendere Tradition mit fortführt. Stella tut Dinge, die nicht vorgesehen waren, z.B. führt er ein so genanntes Schlossforum ein: ein neuer Durchgang, der vom Lustgarten in die Stadt hineinführt.“

Gestapelte Nachbarschaft I MVRDV gewinnt in Kopenhagen



MVRDV melden einen Wettbewerbsgewinn in Kopenhagen: Im selbständigen Ortsteil Rødovre haben die Rotterdamer in Zusammenarbeit mit dem Büro Adept (Kopenhagen) den ersten Preis für ihren Entwurf des „Rødovre Skyscraper“ gewonnen. Das gaben MVRDV am 3. November 2008 bekannt. An dem Wettbwerb waren noch Behnisch Architekten, BIG und MAD beteiligt.



Der 116 Meter hohe Turm soll Wohnungen, ein Hotel, Einzelhandel und Büros aufnehmen. Auch ein öffentlicher Park und eine Plaza sind Bestandteil des privat finanzierten Bauvorhabens. Das Hochhaus mit seinen rund 22.000 Quadratmetern Fläche soll direkt an der Roskildevej entstehen, einer Hauptausfallstraße östlich des Kopenhagener Zentrums.

Die Architekten geben an, für den Entwurf zwei ortstypische Motive von Rødovre herangezogen zu haben: das Einfamilienhaus und die vertikale Stadt im Wolkenkratzer. Damit entstehe Kopenhagens erstes zeitgemäßes Hochhaus.
Der Entwurf besteht aus einen flexiblen Raster, das gegebenenfalls eine Veränderung des Raumprogramms durch Umwidmung ermöglicht. Die Grundeinheit, „Pixel“ genannt, hat 60 Quadratmeter Grundfläche und ist um einen zentralen Kern gruppiert, der aus drei miteinander verbundenen Schächten besteht, die eine separate Erschließung der jeweiligen Nutzungen ermöglichen.

In den unteren Etagen ist das Gebäude „schlank“, um Raum für die umgebende Plaza mit Geschäften und Restaurants zu bieten. Im darüber liegenden Teil des Hochhauses sind Büros untergebracht; der mittlere Teil „lehnt“ sich dann nach Norden, um eine Vielzahl von „Himmelsgärten“ zu ermöglichen, die sich nach Süden hin terrassieren. So wird eine „gestapelte Nachbarschaft“ geschaffen, ein „Himmelsdorf“. Die Apartements profitieren von dieser Süd-Orientierung. In der Spitze des Hochhauses ist schließlich das Hotel untergebracht, das einen Panoramablick auf das Kopenhagener Stadtzentrum bietet.